Die Minolta 7000 AF Maxxum
Sie war die erste Spiegelreflexkamera mit einem integrierten Autofokus. Versuche hatte es genug gegeben. Pentax ME F oder Canon T80 hatten die komplette Apparatur im Objektiv. Die Folge waren Linsen, die in ihrer Monstrosität kaum zukunftsfähig waren. Mit der 7000 AF (in den USA Maxxum 7000 AF) gelang Minolta 1985 der ganz große Wurf und zugleich die Umsetzung einer zukunftsweisenden Technologie. Das Modell hatte alles, was bis heute die Basis jeder gebräuchlichen Kamera ausmacht.

Neben dem Autofokus eine Belichtungsautomatik mit Blenden-, Zeitenpriorität oder vollmanuell, Schulterdisplay, Metallverschluss. Die Blende wurde an der Kamera eingestellt und ein Sensor sorgte für die automatische Scharfstellung. Das Design freilich entsprach dem Zeitgeist. Die Knöpfe hätten sich auch an einem der frühen CD-Player befinden können. Die 7000er ist erstaunlich günstig zu bekommen und auch native Objektive sind kein Problem.




